Filmmuseum

 
 

 

Mein kleines Filmmuseum enthält nur drei Filme: 

- L´Atalante (Jean Vigo, 1934)

- Mon Oncle (Jacques Tati, 1958)

- Mulholland Drive (David Lynch, 2001)

Es sind diese drei Filme, die mich am meisten beeindruckt haben und die heute noch mir ermöglichen, optimistisch zu sein. 

Sie gehören unterschiedlichen Genres, Epochen, Stilen. Und dennoch haben sie etwas Gemeinsames, das nicht bei den Filmen selbst zu suchen ist, sondern bei mir. Endlich hatte ich verstanden, dass die Emotion jenseits der Zeichen nicht nur vom Zeichen selbst kommt, nicht nur die Sache des Autors ist, sondern auch die des Betrachters. Dort findet man die Wichtigkeit des Traums, des Fantastischen, ein vernünftiger Idealismus, ein gutmütiger Humor. Es gibt doch eine prophetische Dimension in jedem Werk. Aber die Prophetie hat nicht unbedingt zu tun mit dem Inhalt des Zeichens; es ist nur die Wette, dass zufällig eine Emotion entstehen wird, vielleicht sogar ein spätes, unvollkommenes, und dennoch reales Verständnis. Wie soll man da nicht optimistisch sein?

Einige Filmsequenzen


         Prolog                                                                                                                                                           Impressum