Der Traum (02-08)

 
 

 

In einer fernen Zukunft ist  es Kriegszeit. An´n und ein Mann, den sie nicht kennt, laufen durch eine verwüstete Landschaft. Sie sind seit langem unterwegs. Der Himmel ist voll Restteile von Kriegsmaschinen.

Sie sind müde. Sie wollen eine Pause machen. "Haben wir noch eine Chance, zu entkommen?"

In der Ferne bereiten die Feinde eine neue Attacke vor.

Die Dämmerung bricht ein. Sie hören, wie die Feinde näher kommen. Fliehen ist die einzige  Lösung. Hand in Hand beginnen zu rennen.

An´n ist entkräftet. Seltsamerweise je langsamer sie wird, um so jünger wird sie. Sie muss seine Hand loslassen. Sie kann nicht mehr laufen. Als sie stehen bleibt, ist sie ein junges Mädchen geworden. Der Mann dreht sich um und sagt (mit Sorge aber auch streng):   „An´n, schnell, gib mir die Hand".

Sie gibt ihm die Hand. Sodann wird sie wieder eine erwachsene Frau. Sie rennen weiter, Hand in Hand. 

 

(Bilder von Enki Bilal aus "Trente-deux décembre")

An´n

 

   Prolog                                                                                                                                                                                                                Impressum